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Rettungsdienst

Ein Mann, der gerade vom Einkaufen zurückkehrt, seiner Frau vom Gespräch mit dem Nachbarn berichtet und ganz plötzlich zusammenbricht, ein schwerer Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten, ein Kind, das vom Klettergerüst auf den Kopf fällt...,
das sind Fälle, bei denen der Rettungsdienst gerufen wird. Bei solchen akuten medizinischen Notfällen schickt die Einsatzleitstelle sofort erfahrene Rettungsassistenten und Notärzte, die am Notfallort lebensrettende Massnahmen durchführen und die Transportfähigkeit der Patienten herstellen. Dabei werden Notarztwagen oder Rettungstransportwagen, manchmal auch Hubschrauber eingesetzt, die mit medizinischen Geräten und Medikamenten so ausgestattet sind, dass die Patienten optimal erstversorgt zur Vermeidung weiterer Schäden, auf der Fahrt oder dem Flug ins Krankenhaus weiterbehandelt werden können.

Kranke, verletzte oder hilfsbedürftige Menschen, die keine Notfallpatienten sind, betreut der Krankentransportdienst. Er bringt zum Beispiel einen Patienten zu einer Spezialuntersuchung in ein anderes Krankenhaus oder zur Weiterbehandlung in eine Rehabilitationsklinik.

Bei einem solchen Transport ist immer qualifiziertes Rettungsdienstpersonal dabei, das bei Verschlechterung des Gesundheitszustandes sofort eingreifen oder notwendige pflegerische Massnahmen durchführen kann.

Luftrettung/Interhospitaltransfer
Seit über 20 Jahren ist der ASB in der Luftrettung / Interhospitaltransfer aktiv. Es begann mit der Besetzung des Rettungshubschraubers Christoph 6 in Bremen. Viele schwerverletzte oder schwerkranke Menschen konnten so auf schnellstem Weg ins Krankenhaus gebracht und schon auf dem Weg dahin optimal versorgt werden.
Seit Beginn der 90er Jahre geht der ASB mit dem Interhospitaltransfer neue Wege: Wenn das Leben eines Menschen aufgrund schwerer Verletzungen, Erkrankungen oder grösserer Operationen gefährdet ist, muss er in der Intensivstation eines Krankenhauses behandelt werden.
Nun kann es aber passieren, dass alle Intensivbetten belegt sind, oder dass der Patient nur in einer weit entfernten Spezialklinik optimal behandelt werden kann.
Um solche Menschen so schnell, sicher und schonend wie möglich befördern zu können, hat der ASB verschiedene Transportmittel so ausgerüstet, dass die intensiv-medizinische Betreuung keinen Augenblick unterbrochen werden muss.
Ausgehend von den Intensivmobilen (umgebaute Reisebusse) über besonders gut ausgestattete Notarztwagen bis hin zu den nachtflugtauglichen IntensivTransport-Hubschraubern wurde so ein gut funktionierendes Netz von Intensivverlegungseinrichtungen geschaffen.

Für diesen Spezialtransport übernehmen erfahrene ASB-Ärzte und Intensivpfleger den Patienten direkt von der Intensivstation des Krankenhauses und beenden die Betreuung erst dann, wenn der Patient sicher auf der Intensivstation des Zielkrankenhauses angekommen ist.

Wasserrettung
An verschiedenen Stränden und Seeufern im Grossraum Berlin, Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen und den östlichen Bundesländern hat der ASB Rettungsschwimmer und -taucher postiert, die im Notfall sofort eingreifen können. Insbesondere in den Sommermonaten werden moderne Rettungsboote und -stationen von freiwilligen Helfern besetzt, die in ihrer Freizeit für die Sicherheit der Menschen im und am Wasser sorgen.

Ausserdem bildet der ASB auch Rettungsschwimmer aus.

Rettungshundezüge
Wenn verschüttete Menschen nach einer Gasexplosion gefunden werden müssen oder ein Kind sich in unwegsamem Gelände verirrt hat, treten die ASB-Rettungshundezüge in Aktion. Die Effektivität von Rettungshundeteams wird auch heute noch von keinem technischen Gerät erreicht. So kann ein ausgebildeter Rettungshund einen bis zu fünf Meter tief verschütteten Menschen immer noch wittern. Solch hervorragende Suchergebnisse können nur durch eine enge Freundschaft zwischen Mensch und Hund und durch sehr viel Arbeit erreicht werden.

Die ehrenamtlichen, gut ausgebildeten Rettungshundeführerinnen und -führer sind mit ihren Hunden Tag und Nacht einsatzbereit und helfen schnell, unbürokratisch und kostenlos.

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Links

HIer finden Sie weitere Angebote des ASB in Ihrer Region!

Für die vielen Angebote des ASB im Bereich der Kinder und Jugendarbeit gibt es eigene Informationsplattformen und Websites, die Sie über nachfolgende Links erreichen können.

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