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Ludwig Frölich zum ASB Landesvorsitzenden gewählt

Der 1. Vorsitzende des ASB Niedernhausen Gerhard Lang gratuliert dem Landesvorsitzenden Ludwig Frölich bei seinem Besuch der Rettungswache Niedernhausen zu seiner Wahl zum Landesvorsitzenden
Ludwig Frölich auf der 18. ordentlichen Landeskonferenz des Arbeiter-Samariter-Bund Landesverband Hessen e.V. am 19.06.2010 zum 1. Landesvorsitzenden gewählt

Ludwig Frölich ist in Niedernhausen aufgewachsen und seit 1979 Mitglied des ASB Niedernhausen. Als Jugendlicher in der Arbeiter-Samariter-Jugend aktiv, engagiert er sich auch als junger Erwachsener im Rettungsdienst und Katastrophenschutz des Vereins. Mehrere Jahre ist er ehrenamtlich mit dem heutigen 1. Vorsitzenden des ASB Niedernhausen  Gerhard Lang  regelmäßige Dienstschichten auf  den Rettungswagen des ASB gefahren. Nach Studium und Familiengründung ist Ludwig Frölich dem Verein als fachkundiger Berater in verschiedenen Kontroll- und Vorstandspositionen erhalten geblieben. Vor seiner Wahl zum 1. Landesvorsitzenden ist  Ludwig Frölich Mitglied des Landesvorstands in Hessen und 2. Vorsitzender des ASB Niedernhausen gewesen. Ludwig Frölich lebt heute mit seiner Familie in Hofheim-Langenhain.

Bei seinem Besuch der Rettungswache Niedernhausen betont  der frisch gewählte 47-jährige Landesvorsitzende, dass ihm die Entscheidung zur Kandidatur für dieses Ehrenamt nicht leicht gefallen sei. Angesichts der Verantwortung für über 2.000 hauptamtliche Mitarbeiter des ASB, einer noch höheren Zahl freiwilliger Helfer und der nahezu 140.000 Mitglieder ist sich der Landesvorstand vor leeren Sozialkassen von Land und Bund der schwierigen Aufgabe bewusst, die er  die nächsten Jahre an 315 ASB-Standorten in ganz Hessen übernommen hat. Viele Menschen kennen nur die auffälligen Rettungswagen des ASB und wissen nicht, dass nur mit freiwilligen Spenden von Bürgern und Firmen, mit Mitgliedsbeiträge soziale Projekte wie der Baby-Notarztwagen an den Dr. Horst-Schmidt-Kliniken Wiesbaden, die Sozialstationen des ASB oder der Menüservice für ältere Menschen finanziert und unterhalten werden können. In den letzten Jahren hat der ASB schmerzhaft die wirtschaftliche Rezession zu spüren bekommen. Folglich sind einige Leistungsbereiche auf den Prüfstand gestellt und sozialverträglich umstrukturiert worden.  Immer wieder hat sich jedoch der ASB für eine hohe Qualität seiner Leistungen eingesetzt, sich innovativ im sozialen Wettbewerb behauptet und als zuverlässiger, konfessionell und parteipolitisch nicht gebundener Partner von Kommunen, Sozialkassen und seinen Kunden gezeigt.

Ludwig Frölich sieht in der Kinder- und Jugendhilfe einen bedarfsorientierten Tätigkeitsschwerpunkt des ASB in Hessen. So ist gerade eine vom ASB gebaute, große Kindertagesstätte in Wiesbaden-Naurod in Betrieb gegangen und in Eltville steht bereits die Inbetriebnahme der nächsten, vom ASB gebauten Kindertagesstätte an. Ein vom ASB initiierter Bildungsfonds ermöglicht es auch einkommensschwachen Familien, die ASB-Einrichtungen mit ihren vielfältigen Angeboten angefangen beim Frühenglisch bis zur Integration der Jugendkunstschule Octopus zu besuchen. Der Ausbau von ASB-Standorte mit den Angeboten von „Learning by doing“, einer modernen Nachhilfe im Sinne von „Wie lerne ich richtig“ ergänzt neben Schülerbetreuung und Krippenangeboten die Angebotspalette des ASB von heute.

Genauso wichtig erachtet der Landesvorsitzende des ASB die Beratung der älter werdenden Bevölkerung. Auch hier reicht das Angebot des ASB vom betreuten Wohnen in Niedernhausen, der Sozialstation,  über das komfortable und Sicherheit bietende Hausnotrufsystem des ASB bis zum seniorengerechten Menüservice . In Flörsheim-Weilbach im Main-Taunus-Kreis wird derzeit  ein Gebäude des ASB zu einer Wohngemeinschaft für dementiell erkrankte Personen umgebaut. Gerne berät der ASB alle Hilfesuchenden.

Dankbar zeigt sich Ludwig Frölich gegenüber den Vorständen, Geschäftsführern und Mitarbeitern der Region Wiesbaden / Rheingau-Taunus. „Ohne Ihren persönlichen Einsatz, die exzellente Mitarbeit und das Mitdenken der Beschäftigten sowie der angenehmen Arbeitsatmosphäre ist der Erfolg in der Region zugunsten der Bürger nicht vorstellbar!“ Ludwig Frölich lädt den Landrat und die Bürgermeister der Region ein, die Angebote des ASB kennenzulernen und wünscht sich eine enge Kooperation mit dem Ziel einer noch höheren Kundenzufriedenheit bei den Leistungsempfängern als bisher vorhanden sicherzustellen und die Kommunen als Fachdienstleister finanziell und verwaltungstechnisch zu entlasten.

„Ich wünsche mir, dass sich die ehrenamtlichen regionalen ASB-Vorstände zukünftig weniger mit sich selbst, sondern sich vielmehr mit der Optimierung und strategischen Ausrichtung der vielfältigen Leistungen des ASB und der Integration bürgerschaftlichen Engagements in den ASB beschäftigen. So können Sie den Landesvorstand und die Geschäftsführungen unterstützen“, appelliert der Landesvorsitzende in einer freundlichen Kritik zum Abschluss seines Besuchs in Niedernhausen an den eigenen Verein und er ruft die Bürger von Wiesbaden und des Rheingau-Taunus-Kreises auf, die sozialen Leistungen des Arbeiter-Samariter-Bund mit einer Mitgliedschaft  aktiv zu unterstützen.

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